Thomas Kirschner

Thomas Kirschner ist seit dem 12. Lebensjahr begeisterter Softwareentwickler. In der frühen Jugend hat ihn die Faszination der Möglichkeiten mitgerissen. Er begann mit QBasic unter DOS seine ersten Programme zu schreiben. Sehr schnell wechselte er zu Borland C. Einige Jahre vergingen in denen Spiele entwickelt und wieder verworfen wurden. Thomas Kirschner war es nicht wichtig die Spiele zu veröffentlichen sondern seine Fähigkeiten zu erweitern.

Die stukturierte Programmierung und prozedurale Programmierung hat Thomas Kirschner nach ca. 6 Jahren durch objektorientierte Programmierung eingetauscht. Mit C++ und kurze Zeit später mit Java entdeckte er Möglichkeiten die Welt besser abzubilden. Zufälligerweise enstand zu dieser Zeit (Thomas Kirschner war 17 Jahre alt) das Spiel Cyve. Ein Multiplayer 2D-Landschaft Spiel mit Spliscreen(s), Künstlicher Intelligenz, Wettersimulation, Waffensystemen und der Möglichkeit die Landschaft mit verschiedenen Hilfsmitteln grundlegend zu verändern.

Den Drang Fähigkeiten zu erweitern, sauberer zu werden, schneller und fehlertoleranter zu programmieren hat Thomas Kirschner noch heute. Seine wichtigsten Ziele sind die fachliche Anforderung immer wieder zu spiegeln, wirtschaftliche Effizienz (Time-To-Market, Verwendung existierender Bibliotheken), sehr gute Wartbarkeit und zukunftsfähige Software durch Auswahl der richtigen Sprache, Bibliotheken und der richtigen Architektur.

Mit 20 Jahren begann Thomas Kirschner Wirtschaftsinformatik an der Hochschule in Pforzheim zu studieren. Mit 70% BWL und 30% Informatik meinte sein Vater Karl-Heinz Kirschner könnten die Fähigkeiten besser ausgebaut werden. In einem Informatik-Studium wären vermutlich die ersten 4 Semester kaum neues Wissen hinzugekommen. Rückblickend war es eine sehr gute Entscheidung mit Diplom Betriebswirt abzuschließen.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten Software zu entwickeln. Dies kann ausschließlich durch Erfahrung in Projekten zu einer Variante führen die alle Anforderungen der Softwareentwicklung gerecht werden. Betrachtet man beispielsweise die Dokumentation in einem Softwareprojekt einige Jahre später lernt man wo man zu viel oder zu wenig dokumentiert hat. Dies zu einem kurzen Zeitpunkt später zu beurteilen kann nur ein anderer Entwickler. Man sollte jederzeit beachten dass die Lebenszeit irgendwann endet.