Thomas Kirschner

Hallo, mein Name ist Thomas Kirschner und ich bin seit dem 12. Lebensjahr begeisterter Softwareentwickler. In der frühen Jugend hat mich die Faszination der Spieleentwicklung mitgerissen. Ich begann mit QBasic unter DOS erste Programme und Spiele zu entwickeln. Kurze Zeit später ergaben sich mit Borland C für DOS neue spannende Möglichkeiten und die Programmiersprache C fühlte sich deutlich besser an. Etliche Jahre vergingen in denen Spiele entwickelt wurden.

Die bis dahin stukturierte und prozedurale Programmierung wurde nach ca. fünf Jahren durch objektorientierte Programmierung ersetzt, was wieder neue Möglichkeiten und sauberere Arbeit ermöglichte. C++ war aus meiner Sicht nun der neue Standard. Im Alter von 17 Jahren begann ich unermüdlich drei Jahre lang den Quellcode für das Spiel Cyve zu schreiben.

Das Multiplayerspiel Cyve basierte zunächst direkt auf DOS und aktivierte über Interrupts den VGA Modus (320×200). Später wurde das Rendering auf DirectX umgestellt und das Spiel auf Windows portiert.
Im Jahre 2016 habe ich das Spiel in kurzer Zeit auf MacOS/iOS & Windows portiert. Es war mitreißend zu sehen, wie mein urspüngliches DOS Spiel auf dem iPhone 6S lief. 2020 griff ich das Spiel erneut auf und tauschte die vor vier Jahren eingebaute JavaScript Engine (Spidermonkey) durch die LUA-Engine aus.

Cyve ähnelt dem Spiel Worms. Jeder der 2-4 Spieler kann jedoch gleichzeitig spielen. Die Umgebung wurde liebevoll mit Tag/Nacht Zyklen, Vögeln, einer Wettersimulation (Regen, Schnee, Blitze, Vulkanausbrüche und Kometen) und Vegetation (Gras, Bäume) entwickelt. Das Ziel ist es die anderen Gegner auszuschalten. Der Spieler kann sich durch die Landschaft graben, Bäume fällen und mit zusätzlichen Rohstoffen auch Gebäude errichten. In den Gebäuden können Mineralien verkauft werden. Mit dem Geld öffnet sich die Türe zu verschiedenen Waffensystemen wie Minen, Sprengstoff, Schnellfeuerwaffen, Rakenwerfer und auch fernsteuerbare kleine Kampfhubschrauber. 

Im Jahre 2001 entdeckte ich die Programmiersprache Java, deren Vor-und Nachteile und begann eigene Projekte oder Firmenprojekte im Praxissemester damit umzusetzen.

Mein Drang Fähigkeiten zu erweitern, sauberer zu werden und qualitativ hochwerte Software zu entwickeln habe ich noch heute. Seine wichtigsten Ziele sind die fachliche Anforderung treffend zu analysieren, die wirtschaftliche Effizienz (Time-To-Market, MVP, Verwendung existierender Bibliotheken), sehr gute Wartbarkeit, kontinuierlicher Verbesserungsprozess und zukunftsfähige Software durch Auswahl der richtigen Sprache, Bibliotheken und einer passenden und zukunftssicheren Architektur.

Im Alter von 20 Jahren begann ich Wirtschaftsinformatik an der Hochschule in Pforzheim zu studieren. Mit 70% BWL und 30% Informatik meinte mein Vater Karl-Heinz Kirschner könnten vor allem die Fähigkeiten der Betriebswitschaft ausgebaut und mit der Informatik verknüoft werden. Rückblickend war es eine gute Entscheidung meines Vaters diese Fachgebiete zu vereinen. Ein Informatik-Studium hätte sicherlich zusätzliche Erkenntnisse gebracht, jedoch beschäftige ich mich seit 1993 intensiv in einem Selbststudium mit der Informatik.

 

 

Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.

Albert Einstein